Es folgt ein Linkrundumschlag zu einem Thema, dass ich um so interessanter finde, je mehr ich mich damit befasse: Umlaufgesichertes Geld. Anlass ist die geplante Einführung einer Regionalwährung namens
: In Prenzlauer Berg kann nicht nur mit Euro, sondern auch mit dem "Berliner" bezahlt werden. Die lokale Währung soll das Gewerbe im Kiez fördern und unterstützt nebenbei noch gemeinnützige Projekte. In Bayern ist regionales Geld längst etabliert.
Kommentare
den chiemgauer kannte ich, den berliner noch nicht. schöne runde linkliste, danke an dieser stelle.
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vasili am 23.02.05 01:19 Uhr
ja, ebenfalls danke.
wenn der sauerländer an sich nicht so ein stock-konservativer sturkopf wäre ...
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chrisEff am 23.02.05 05:25 Uhr
hier, in düsseldorf heisst das regiogeld
rheingold.
es setzt sich aber nicht durch...
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pappnase am 23.02.05 12:09 Uhr
was die Initiatoren zu gerne geäußerten Vorwürfen sagen:
"Weil bei solchen Themen immer gleich komische Vermutungen geäußert werden, vorbeugend noch das:
„Wer wirtschaftspolitische Ideen Abseits der üblichen und anerkannten Hauptrichtungen vertritt, wird sehr schnell Opfer von politischer Verleumdung, indem die Idee der Nähe zu politischen Extremen bezichtigt wird. So werden Aktive für Regiowährungen vor allem in das linksextreme, also kommunistische, und rechtsextreme, also nationalistische, Lager gesteckt. Sogar des Neoliberalismus wurden Regiowährungs-Aktive bereits bezichtigt.
So will der Kommunismus zwar genau wie die Regiowährungs-Bewegung die Menschen aus der Macht des Kapitals befreien, jedoch ist der Ansatz nicht ideologisch, den Markt verteufelnd, sondern systemisch. Wir sehen daher den freien Markt als den besten bekannten Regulator, um eine optimale Produktion und eine gerechte Verteilung zu gewährleisten. Wir sehen aber auch, dass der Markt im real existierenden Kapitalismus durch das Kapital verzerrt ist. Der Unterschied zum Kommunismus ist somit überdeutlich.
Der Neoliberalismus dahingegen will die völlige Freiheit aller Märkte, weltweit, jedoch unter der Beibehaltung der Sonderstellung des Kapitals. Dadurch wird aber der Markt stark verzerrt. Er dient nicht mehr der Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen, sondern konzentriert sich auf die Nachfrage (Kaufkraft) und Renditemöglichkeiten. Ein so verzerrter Markt beutet die Menschen und die Umwelt aus. Wir dahingegen wollen diese Verzerrung entmachten und somit eine Marktwirtschaft schaffen, die den Menschen dient und die Umwelt schont.
Nationalistische Ideen erheben Menschen bestimmter Herkunft über andere Menschen. Unser regionaler Ansatz hat jedoch den Fokus auf die in der Region lebenden Menschen, unabhängig von deren Herkunft, Hautfarbe oder Glauben. Zudem soll mit unserem Ansatz auch nicht die eigene Region auf Kosten anderer Regionen gestärkt werden, sondern aus sich heraus.“
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tinto am 23.02.05 16:20 Uhr